Oh wende, wende deinen Lauf / Im Thale blüht der Frühling auf

Staatsorchester spielt am 13. März in Neuruppin Robert Schumanns Frühlingssinfonie

„Ich schrieb die Sinfonie, wenn ich sagen darf, in jenem Frühlingsdrang, der den Menschen wohl bis in das höchste Alter hinreißt und in jedem Jahr von neuem überfällt“, sagte Robert Schumann über seine Arbeit an seiner ersten großen Sinfonie, die er mit 31 Jahren komponierte. Am 31. März vor 175 Jahren wurde die „Frühlingssinfonie“ im Gewandhaus Leipzig uraufgeführt. Felix Mendelssohn Bartoldy stand am Dirigentenpult.

Am Sonntag, 13. März, wird das Brandenburgische Staatsorchester unter Leitung von Takao Ukigaya um 17 Uhr die Frühlingssinfonie in der Neuruppiner Kulturkirche spielen.

Die Gäste können sich auf ein großes poetisches Werk freuen, dessen Grundidee ein Frühlingsgedicht von Adolf Böttger war. Das Einleitungsmotto klingt wie eine Vertonung der letzten Verszeile: „Oh wende, wende deinen Lauf / Im Thale blüht der Frühling auf“. Dieses Motiv wird zum Leitgedanken der ganzen Sinfonie. Der prachtvoll klingenden Einleitung folgt das lebhafte, konzentriert rhythmisch angelegte Hauptthema. Der zweite Satz wird von einem lyrischen Thema beherrscht, dessen friedliche Ausstrahlung durch die stimmungsvolle Instrumentierung unterstrichen wird. Mit Posaunenklang geht es hinüber in das Scherzo und das Finale artikuliert noch einmal den heiteren Grundgedanken dieser Sinfonie.

Doch bevor Schumanns Musik in die Kulturkirche einzieht, warten noch drei weitere Leckerbissen auf die Konzertgäste. Von Emil Nikolaus von Reznicek erklingt die spritzige Ouvertüre zur Oper „Donna Diana“, gespickt mit Wiener Charme und etwas spanischem Kolorit. Anton Vivaldi liefert mit seinem Flötenkonzert Nr. 3 den Distelfink frei ins Haus, dessen Ruf zum Hauptmotiv des Konzertes wird. Und mit Carl Stamnitz`s Konzert für Flöte und Streichorchester G-Dur treten klassische, schwerelose Eleganz und melodische Schönheit auf den Plan. Die japanische Flötistin Junko Ukigaya wird das Soloinstrument spielen und mit hoher Virtuosität der schönen und faszinierenden Musik Seele und Herz einhauchen.


Die Karten für das Konzert am Sonntag, 13. März, um 17 Uhr, in der Kulturkirche in Neuruppin kosten 34, 25 und 18,50 Euro, für Schüler ab sieben Euro. Sie sind in Neuruppin bei der MAZ, dem Ruppiner Anzeiger, im Bürgerbahnhof und beim Musikverein erhältlich, Tel. 0 33 91 / 65 98 198, und deutschlandweit in allen reservix-Ticketverkaufsstellen und unter www.reservix.de.