Kammerkonzert Bläser-Oktett

» Frankfurter Bläseroktett

Beginn: 17 Uhr
Schlossgarten Neuruppin
Eintritt: 17 €, Schüler 5 €

Programm

J. Haydn - Feldparthie B-Dur
J.N.Hummel - Oktett-Parthia Es-Dur
Arien aus Opern von W.A.Mozart ("Die Hochzeit des Figaro", "Die Zauberflöte", "Die Entführung aus dem Serail")


Seit der österreichische Kaiser Joseph ll. 1782 ein eigenes Bläserensemble gründete, gilt die Besetzung mit je zwei Oboen, Klarinetten, Hörnern und Fagotten als Standard in der Musikwelt. Nicht nur Originalkompositionen, sondern auch Bearbeitungen solcher Bläserensembles haben ein riesiges Publikum quer durch alle Gesellschaftsschichten. Der Boom der Harmoniemusik im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert ist allumfassend. Adelspalais und Bürgervilla, Wirtshaus und Straße sind ebenso ihr Schauplatz wie das Kloster.

Am Sonntag, 24. September, stehen acht Holzbläser des Brandenburgischen Staatsorchesters auf der Bühne im Schlossgarten in Neuruppin: die Oboisten Ruth Pfundstein und Volker Kunze, die Klarinettisten Christian Krech und Wolfgang Rudolph, die Hornisten Falk Höna und Roman Horynski und die Fagottisten Jörg Seifert und Lutz Janus. Das Repertoire des „Frankfurter Bläseroktetts“ umfasst sowohl originale Kompositionen als auch Arrangements beliebter Werke aus drei Jahrhunderten. Um 17 Uhr eröffnen sie mit der tänzerischen „Feldparthie B-Dur“ ihr Konzert. Es ist das dritte von insgesamt sechs Divertimenti aus Joseph Haydns „Feldparthien“. Johannes Brahms wählte sich einen Satz aus diesem Zyklus, den Chorale St. Antonii, zum Thema seiner berühmten Haydn-Variationen. Johann Nepomuk Hummels „Oktett-Parthia Es-Dur“ folgt im Anschluss. Das Werk umfasst drei Sätze und erinnert ein wenig an Mozart oder den frühen Beethoven. Der erste Satz ist in Sonatenform gehalten und beginnt mit einem fanfarenartigen Motiv, zu dem ein melodiöser zweiter Gedanke kontrastiert. Charmant und eher schlicht kommt das Andante daher, während die Hornsignale des Finales eine Jagdszene heraufbeschwören. Im zweiten Teil des Konzertes spielt das Oktett aus den Mozartopern „Die Hochzeit des Figaro“, „Die Zauberflöte“ und „Die Entführung aus dem Serail“ verschiedene für Holzbläser arrangierte Stücke. Es erklingen u.a. die Figaro-Ouvertüre, die Vogelfänger-Arie und „Welche Wonne, welche Lust“ aus der Serail-Oper. Diese von Mozart teils selbst oder von anderen Musikern seiner Zeit geschaffenen Werke gehören zu den schönsten Bläserkompositionen überhaupt. Ein vergnüglicher Abend steht also bevor, in dem die Musiker viel Witz, Raffinesse und Können beweisen.


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