Programm

Franz Schubert – Trio Notturno Es-dur, op. 148
Ludwig v. Beethoven – "Erzherzog-Trio" B-Dur, op. 97
Sergej Rachmaninow – "Trio élégiaque" Nr. 2 d-moll, op. 9


Klaviertrio der Deutschen Oper Berlin in der Sparkasse

Schubert, Beethoven und Rachmaninow am 3. Februar im Schalterraum

Leidenschaftlich, kontrastreich und emotional wird es am Sonntag, 3. Februar, ab 17 Uhr, im Foyer der Sparkasse am Neuruppiner Fontaneplatz. Das Klaviertrio des Orchesters der Deutschen Oper Berlin ist zu Gast mit der Geigerin Elisabeth Yohko Glass, dem Cellisten Arthur Hornig und der Pianistin Erika Leroux. Der Musikverein Neuruppin unter Leitung von Takao Ukigaya lädt zu seinem ersten Kammerkonzert in diesem Jahr ein. Franz Schubert, Ludwig van Beethoven und Sergej Rachmaninow stehen auf dem Programm. Schuberts „Nocturne“ wurde im Jahre 1846, 18 Jahre nach seinem Tod, zum ersten Mal veröffentlicht. Wann und unter welchen Bedingungen dieser einzelne Adagio-Satz entstand, ist bis heute unklar. Franz Schubert wurde nur 31 Jahre alt. Zwei schöne, eingängige und erhabene Melodien mit leidenschaftlichen Aufwallungen und voller Gefühl prägen das Werk. 1814, also heute vor über 200 Jahren wurde Ludwig van Beethovens Klaviertrio B-Dur zum ersten Mal aufgeführt. Beethoven selbst saß am Flügel. Es war sein letzter öffentlicher Auftritt als Pianist. Der erste Satz ist reich an farbigen Kontrasten und an kunstvoll thematischer Arbeit. Der zweite Satz, das Scherzo, macht seinem Namen alle Ehre. Geige und Cello bitten wie zwei Straßenmusiker zum Walzer, was sich das Klavier nicht zweimal sagen lässt. Der dritte Satz mit vielen Variationen rund um eine innige liedhafte Weise bildet den Höhepunkt. Wenn da nicht noch das Finale wäre, das keck und leichtfüßig daher kommt und in ein von Trillern überglänztes kaum zu übertreffendens Tempo einmündet. Von der Eigenart der russischen Romantiker des 19. Jahrhunderts, Kammermusik mit elegischem Inhalt zu füllen, erfahren die Konzertgäste nach der Pause. Von Sergej Rachmaninow erklingt das Trio élégiaque Nr. 2 d-Moll, das Rachmaninow nach dem tragischen Tod des 53jährigen Peter Tschaikowski 1893 komponierte. Alle Komponisten des Landes waren von der Schreckensnachricht schockiert. Auch der 20jährige Rachmaninow. Noch am selben Tag begann er mit seiner Komposition, in der er neben Wehmut, Klagegesang und Trauer auch Tschaikowski-Themen aufgreift und variiert. Drei exzellente Musiker stehen am 3. Februar in der Sparkasse auf der Bühne. Elisabeth Glass ist international als Konzertsolistin unterwegs, spielt mit großen Orchestern und ist seit 2004 Konzertmeisterin des Orchesters der Deutschen Oper Berlin. Den Solocellisten des Orchesters Arthur Hornig führten mehrere Konzerttourneen durch Europa und Asien. Er engagiert sich insbesondere für zeitgenössische Musik und wirkte in den letzten Jahren bei über 30 Uraufführungen mit. Die südafrikanische Pianistin Erika le Roux ist gefragte Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin in Konzertreihen und Festivals.
Die Sparkasse Ostprignitz-Ruppin stellt zum 13. Mal ihre Räume für ein Kammerkonzert des Musikvereins zur Verfügung und übernimmt auch die Gagen der Künstler. Der Erlös des Konzertes steht dem Musikverein für die Organisation seiner Klassik-Konzert-Reihe zur Verfügung.

Die Karten für das Konzert am Sonntag, 3. Februar, um 17 Uhr, im Foyer der Sparkasse Ostprignitz-Ruppin am Fontaneplatz in Neuruppin kosten 17 Euro, für Schüler fünf Euro. Sie sind in Neuruppin bei der Sparkasse, der MAZ, dem Ruppiner Anzeiger, im Bürgerbahn¬hof und beim Musikverein, Tel. 0 33 91 / 65 98 198, erhältlich.
Kartenbestellungen für die Abendkasse: Tel. 0 33 91 / 65 98 198, ket.bartsch@t-online.de



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