Arthur Hornig

Arthur Hornig wurde 1987 geboren und erhielt seinen ersten Cellounterricht bei Prof. Eldar Issakadse. Bereits 1997 war er Jungstudent an den Berliner Musikhochschulen und studierte dann in der Klasse von Prof. Michael Sanderling in Frankfurt / Main. Dort schluss er sein Studium zunächst mit Diplom und der Note 1,0 und 2016 sein Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Bei “Jugend Musiziert“ errang Arthur Hornig mehrere 1. Bundespreise sowie den Sonderpreis für Zeitgenössische Musik. 2002 erspielte er sich einen Sonderpreis beim Internationalen Cellowettbewerb "Antonio Janigro" in Kroatien. 2010 wurde Arthur Hornig Finalist und Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie Violoncello solo und damit in die Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler 2011“ aufgenommen. Er war außerdem mehrere Jahre Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Als Solist spielte Arthur Hornig mit vielen verschiedenen Orchestern im In- und Ausland. Dazu zählen u.a. Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Beethoven-Orchester Bonn, Orchester der Deutschen Oper Berlin, Armenian National Philharmonic Orchestra, Göttinger Symphoniker, Orchester des Staatstheaters Gießen, Philharmonisches Orchester Heidelberg, Jenaer Philharmonie. Kammermusikalisch konzertiert er seit vielen Jahren mit seinem „Trio NeuKlang“ im In- und Ausland und gewann erst in diesem Jahr mit seinem „Berolina Ensemble“ den begehrten ECHO Klassik. Pädagogische Erfahrungen sammelte er als Gastprofessor der jährlichen Meisterkurse der Orchesterakademie der Toho Universität Tokio in Toyama, Japan und als regelmäßiger Gast des „Cello-Festivals“ in Porto Alegre, Brasilien. Seit vielen Jahren hat er einen Lehrauftrag in der Orchesterakademie des Orchesters der Deutschen Oper Berlin inne. Über viele Jahre hinweg war er außerdem als Dozent des Herbstkurses „Musik und Ferien“ der Musikakademie Rheinsberg tätig.

Seit 2011 ist Arthur Hornig 1. Solocellist des Orchesters der Deutschen Oper Berlin unter Donald Runnicles.

Als Solocellist gastierte er außerdem regelmäßig beim Sinfonieorchester des BR, der Staatskapelle Dresden, beiden Orchestern des SWR, dem HR-Sinfonieorchester, dem Rundfunksinfonieorchester Berlin, dem Deutschen Sinfonie Orchester, den Münchner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig sowie den Opernhäusern von Hamburg und Zürich.

Er spielt auf einem Violoncello von J.B. Vuillaume, Paris 1867.