Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt

Das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt ist mit seinen 80 Musikern der einzige groß besetzte sinfonische Klangkörper im Land Brandenburg. Es präsentiert sich seinem Publikum mit rund 90 Veranstaltungen pro Saison. 25 Sinfoniekonzerte und sechs Wiener Klassik Konzerte geben die Musiker allein in der Oderstadt. Seit 1973 zählt des Orchester zu den Stammensembles des Choriner Musiksommers.

Im Rahmen des Theater- und Orchester verbundes gastiert es regelmäßig im Nikolaisaal in Potsdam und im Branden­burger Cultur- und Congress-Centrum. In den vergange nen Jahren trat es neben Berlin und Köln in zahlreichen deutschen Städten auf. Gastspielreisen nach Polen, Litauen, Israel, Russland, Spanien, Holland, Belgien, Frankreich, Italien und Japan ergänzten den Tourneeplan.

Das Staatsorchester ging 1971 aus der Vereinigung zweier Frankfurter Orchester als Philharmonisches Orchester Frankfurt (Oder) hervor. Unter der künstlerischen Leitung des 1990 zum Chefdirigenten berufenen Nikos Athinäos etablierte sich das Ensemble zu einem weit über die Landesgrenzen Brandenburgs hinaus führenden Sinfonie-Orchester. Die Umbenennung in Brandenburgisches Staats­orchester erfolgte im Jahr 2001.

Seit 1993 ist das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt mit CD-Ersteinspielungen von Werken selten gespielter Komponisten international hervorge treten. So wurde die CD mit Werken von Boris Blacher 1994 mit dem „Diapason d’Or“ ausgezeichnet. Im Jahre 2000 erhielt die CD „Franz Schreker in Berlin“ den „Chor´c musique“. Im Juli 2001 wurde Heribert Beissel Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Orchesters. Takao Ukigaya ist seit dem Jahr 2004 Erster Gastdirigent des Orchesters. Mit Beginn der Saison 2007/08 wurde Howard Griffiths zum neuen Chefdirigenten des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt ernannt.