Elisabeth Yohko Glass

Der Reichtum an Klangfarben, die Stilsicherheit und die zupackende Vituosität im Spiel der deutsch-japanischen Violinistin Elisabeth Yohko Glass wird von der Presse hervorgehoben, von „schlafwandlerischer Sicherheit im Umgang mit den Gesetzen musikalischer Logik“ und von „herrlicher Innigkeit und Noblesse“ (Der Tagesspiegel, Berlin) ist die Rede.

Elisabeth Yohko Glass ist eine der vielseitigsten Geigerinnen ihrer Generation. Neben ihrem Engagement als Konzertmeisterin im Orchester der Deutschen Oper Berlin, tritt sie als Konzertsolistin und Kammermusikerin auf und ist ebenfalls eine gefragte Lehrerin. Sie kann auf eine eindrucksvolle Karriere als Konzertsolistin zurück blicken. Nach dem 1. Preis und dem J.S.Bach-Preis beim Internationalen Yehudi-Menuhin-Wettbewerb in England, den sie als jüngste Teilnehmerin gewann, erspielte sie sich höchstes Lob auf den Konzertbühnen Europas und Japans. Sie wurde wiederholt als Solistin engagiert von den Berliner Philharmonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Orquestra Nacional d´Espagna, dem London Symphony Orchestra, den „Rai“-Orchestern in Italien und dem Gewandhausorchester Leipzig – um einige zu nennen. Yehudi Menuhin, Kurt Masur, Herbert Blomstedt, Christian Thielemann standen ihr unter anderen zur Seite. Als Kammermusikerin trat sie mit namhaften Musikern wie Wenzel Fuchs, Hagai Shaham, Markus Groh, Ib Hausmann, Viviane Hagner und Thomas Zehetmair bei Festivals wie dem Kuhmo Chambermusic Festival, den Berliner Festwochen und dem Bebersee-Festival auf.

Ihre Studien absolvierte Elisabeth Yohko Glass in Berlin, Köln und Lübeck bei Thomas Brandis, Zakhar Bron und Uwe-Martin Haiberg. Große künstlerische Impulse erhielt sie außerdem von Nathan Milstein, an dessen Meisterkursen in Zürich sie mehrmals teilnahm.

Sie spielt ein außerordentlich gut erhaltenes Instrument von Joseph Rocca, 1847, einer Leihgabe aus Privatbesitz.