Evgenia-Maria Popova

Evgenia-Maria Popova war eine der letzten Schülerinnen des legendären Leonid Kogan am Moskauer Staatskonservatorium. Die bulgarische Geigerin zählt heute zu den führenden Musikern ihres Landes.
Peter Hristoskov, der berühmte Violinist und Pädagoge, entdeckte Popovas Talent bereits sehr früh und begann, sie in Sofia zu coachen. Schon in ihrer Jugend gewann sie zahlreiche nationale und internationale Musikwettbewerbe und trat als Solistin im In- und Ausland auf. Nach ihrem Abschluss mit Auszeichnung an der National Academy of Music in Sofia setzte sie ihre Studien in Moskau unter Leonid Kogan fort. Sechs inspirierende Jahre unter seinem magnetischen Einfluss und großartiger Anleitung führten u.a. dazu, dass Popova die weltweit wichtigsten Violinenwettbewerbe gewann, so zum Beispiel „J.Thibaud” und “C.Flesch” in Montreal.
Darüber hinaus trat Evgenia-Maria Popova als Solistin in einigen der prestigeträchtigsten Konzertsälen der Welt auf. Ihre CDs der sechs Solosonaten von Ysaÿe („Leman Classics“) und die Aufzeichnung der 24 bulgarischen Kaprices von Peter Hristoskov, die eine Weltpremiere darstellten, wurden international hoch gelobt (“The Strad”, “American RecordGuide”, “CD Classica”).
Ihr enormes Repertoire umfasst alle großen Werke für die Violine und Popovas brillante Aufführungen von Beethoven, Bach, Reger, Schumann, Vivaldi und Ysaÿe haben nicht nur die Anerkennung der Kritiker, sondern auch zahlreiche Preise gewonnen. Ihr letztes Projekt „Die großen Konzerte des 20. Jahrhunderts“ umfasst das erste und zweite Violinenkonzert von Bartok, Prokofiev, Schostakovich, Szymanowsky, Vladigerov, und Hristoskov.
Evgenia-Maria Popova spielt auf einer „G. Cappa–1691“, die dem bulgarischen Staat gehört und ihr für besondere Verdienste überlassen wurde.