Kategorie: Allgemein

Sonntag, 23. August 2026 – Sommer-Klassik-Open-Air

Samstag, 23. August 2026 – 17 Uhr
Sommer-Klassik-Open-Air
Brandenburgisches Staatsorchester
Niemöllerplatz, an der Klosterkirche am Ruppiner See Neuruppin

Dirigent: Takao Ukigaya

Die schönsten Ouvertüren aus Opern und Operetten

Programm

Luwig van Beethoven – Egmont-Ouvertüre

Carl Maria von Weber – Ouvertüre zur Oper „Der Freischütz“

Johann Strauss (Sohn) – Ouvertüre zur Operette „Die Fledermaus“

Gioachino Rossini – Ouvertüre zur Oper „Die Diebische Elster“

Gioachino Rossini – Die diebische Elster „Der Barbier von Sevilla“

Giuseppe Verdi – Ouvertüre zur Oper „Die sizilianische Vesper“

Jacques Offenbach – Ouvertüre zur Operette „Orpheus in der Unterwelt“

Am Sonntag, 23. August, gibt das Brandenburgische Staatsorchester um 17 Uhr in Neuruppin ein Klassik-Open-Air-Konzert auf der Wiese hinter der Klosterkirche am Ruppiner See.

„Die schönsten Ouvertüren aus Opern und Operetten“ – so hat Dirigent Takao Ukigaya das Konzertprogramm überschrieben. Und schon wirbelt auch die Ouvertüre zu Mozarts „Figaros Hochzeit“ in jagendem Tempo vorüber. Die außergewöhnliche Lebendigkeit und die schlaue und brillante Partitur der Streicher machen das Stück fast vollständig autonom. Mozart komponierte die Ouvertüre 1786.

Ebenso beliebt ist die Egmont-Ouvertüre von Ludwig van Beethoven. Er schrieb sie 1809 für eine Aufführung von Goethes Trauerspiel „Egmont“ am Wiener Burgtheater. Es ist die bekannteste und am meisten gespielte Schauspielmusik zum Egmont-Drama.

Perfekt ist auch die Ouvertüre von Carl Maria von Weber zu seiner Oper „Der Freischütz“ (1821). Schon die ersten Akkorde wirken düster und unheilvoll. Sofort stellt sich das Gefühl ein: Ob das gut ausgehen wird? Es wird. Der Klang lichtet sich, die Hörner blasen zur Jagd, Lichtstrahlen brechen durch den frühen Nebel.

Und auch Johann Strauß (Sohn) schuf 1874 ein kompositorisches Meisterwerk. Die Ouvertüre zur Operette „Die Fledermaus“ verlangt dem Orchester alles ab und bildet einen Prüfstein auch für große Dirigenten.

Der zweite Konzertteil unter freiem Himmel startet mit Gioacchino Rossini. Von ihm stammen die Opern „Die diebische Elster“ (1817) und „Der Barbier von Sevilla“ (1816). Die „Diebische Elster“ entstand in höchster Eile. Das Vorspiel dazu hat Rossini am Tag der Uraufführung unter dem Dach der Scala geschrieben, wo ihn der Direktor gefangen gesetzt hatte.

Außerdem erklingt die Ouvertüre zur Verdi-Oper „Die sizilianische Vesper“ (1855) – ein schwungvolles und melodienreiches Meisterstück. Mit Jacques Offenbachs Ouvertüre zur Operette Orpheus in der Unterwelt endet das Sommerkonzert am Ruppiner See. Der „Orpheus“ verkörpert wie kaum ein anderes Stück der Musikliteratur Frohsinn, gute Laune und Heiterkeit. Besonderen Anteil daran hat auch der berühmte „Can-Can“ am Ende der Ouvertüre.

Die Karten für das Konzert am Sonntag, 23. August um 17 Uhr auf dem Niemöllerplatz an der Klosterkirche am Ruppiner See kosten 44 und 32 Euro, für Schüler und Studenten ab 15 Euro. Als Regenvariante ist das Kulturhaus Stadtgarten reserviert.

Sonntag, 13. September 2026 – Celloabend mit Constantin Heise

Sonntag, 13. September 2026 – 17 Uhr
Celloabend mit Constantin Heise
Altes Gymnasium, Neuruppin

Programm

Fanny Mendelssohn – Fantasie in g-Moll für Cello und Klavier

Felix Mendelssohn-Bartholdy – Sonate Nr. 1 in B-Dur op. 45

Pause

Robert Schumann – Adagio & Allegro op. 70

Johannes Brahms – Sonate Nr. 1 in e-Moll op. 38

Constantin Heise wurde 2001 in Frankfurt (Oder) in eine Familie von Musikern geboren. Er ist Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs, den er im März 2026 gewann. Er wurde darüber hinaus bereits früh mit ersten Preisen und Höchstpunktzahlen bei nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet (Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“, Musikwettbewerb „Augustin Aponte“ auf Teneriffa, u.a.). Seit Oktober 2024 ist Constantin Heise Stipendiat der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. Er debütierte mit 10 Jahren als Solist mit Orchester, seit dem trat er unter anderem mit dem Beethovenorchester Bonn, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt, der Jenaer Philharmonie und dem Orchestre Royale de Chambre de Wallonie auf. Er ist in verschiedensten Kammermusikformationen zu erleben bei internationalen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Verbier Festival, dem Beethovenfest Bonn oder zuletzt beim Krzyzowa Music Festival in Polen. Constantin Heise erhielt seit seinem sechsten Lebensjahr Unterricht bei Moritz Kuhn, Vorspieler im Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt. Von 2016 bis 2024 studierte er bei Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar, bevor er im Oktober 2024 an die Hochschule für Musik und Theater München wechselte, um seinem Masterstudium bei Julian Steckel nachzugehen. Darüber hinaus erhält er Unterricht bei Olaf Maninger, Solocellist der Berliner Philharmoniker und Mentor in der Orchesterakademie. Meisterkurse bei David Geringas, Frans Helmerson, Jens- Peter Maintz, Jérôme Pernoo, Maximilian Hornung, Julius Berger, Troels Svane, Thomas Grossenbacher und anderen gaben weitere ausschlaggebende Impulse. Constantin Heise ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben in Hamburg, der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein. Er spielt ein Cello von Jean-Baptiste Vuillaume, Paris 1874.

Mittwoch, 04. November 2026 – Sinfoniekonzert

Mittwoch, 04. November 2026 – 19 Uhr
Sinfoniekonzert
Brandenburgisches Staatsorchester
Kulturkirche Neuruppin

Dirigent: Takao Ukigaya
Klarinette: Laura Balle

Programm

Carl Maria von Weber – Klarinettenkonzert Nr. 1

Felix Mendelssohn Bartholdy – Sinfonie Nr. 1

Laura Balle

Aufgewachsen in einer Familie von Berufsmusikern, entstand für Laura früh ein enger Bezug zur Musik, der zu dem Wunsch führte, Geige zu lernen. So begann die musikalische Laufbahn mit 5 Jahren mit der Geige an der Stuttgarter Musikschule. Durch Konzertbesuche entwickelte sich bald eine Faszination für die Klarinette und so begann Laura mit 7 Jahren Klarinettenunterricht bei Markus Kern an der Stuttgarter Musikschule zu nehmen.

Kurz darauf begann Laura mit der Teilnahme an Wettbewerben, erhielt Kammermusikunterricht und wurde bald in namenhafte Jugendorchester aufgenommen, die sie auf Tourneen u.a. nach China, in die baltischen Staaten, nach Isreal und in andere Länder  brachte. 2015 wurde Laura in die Studienvorbereitung der Stuttgarter Musikschule aufgenommen und erhielt zahlreiche Konzertmöglichkeiten. Sie konzertierte solistisch u.a. mit dem württembergischen Kammerorchester Heilbronn und dem Filum Sinfonieorchester. Auf Meisterkursen wurde sie von Prof. Norbert Kaiser, Thorsten Johanns und Kilian Herold unterrichtet und unterstützt. Im Januar 2018 stand ein Wechsel an die Musikschule Filderstadt zu Yoshias Weber und in die studienvorbereitende Abteilung an, da so eine gezielte Vorbereitung auf das Jungstudium an der HMDK ermöglicht wurde. Zum Sommersemester 2019 wurde Laura Jungstudentin an der HMDK Stuttgart bei Prof. Norbert Kaiser. Im selben Jahr erhielt Laura neben Klarinetten- und Klavierunterricht auch Gesangsunterricht bei Philipp Schädel an der Stuttgarter Musikschule.
Nach Ihrem Abitur bereitete sich Laura auf die Aufnahmeprüfung vor und begann Ihr Studium zum Sommersemester 2022 an der HfM Franz Liszt Weimar bei Prof. Thorsten Johanns. Seit dem Studienbeginn wurde Laura Stipendiatin des Deutschland Stipendiums, spielte in Orchestern wie dem Tonali Festival Orchester, der Philharmonie Leipzig, gewann die Akademie des Moritzburg Festivalorchesters, gab Kammermusikkonzerte im Rahmen verschiedener Festivals und blickt nun auf Konzerte u.a. mit den deutschen Bläsersolisten.